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© Sabine Schäfer |
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Informationen |
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Albinos: Albinos sind weiße Wellis mit roten Augen. Alter: Wellensittiche können 14 bis 16 Jahre alt werden. In der heutigen Zeit sterben allerdings viele Wellis sehr früh. Viele werden noch nicht einmal 5 Jahre alt :-( Arten: Man unterscheidet zwischen den sogenannten Hansi-Bubis und Schauwellensittiche bzw. Standarts.
Augen: Wellis können 150 Bilder pro Sekunde aufnehmen (der Mensch nur 15 - 20 Bilder). Baden: Manche Wellis mögen gar kein Wasser, andere Baden im Badehäuschen, in einem Blumenuntersetzer oder im Trinknapf, einige mögen nassen Salat zum Baden oder lieben es, mit der Blumenspritze angespritzt zu werden ... Bodeneinstreu: Sand, Buchenholzgranulat, Maiseinstreu oder naturbelassenes Katzenstreu ... Nicht zu empfehlen sind die im Handel angebotenen Sandteppiche. Ich habe meine Wohnung auch nicht mit Schmiergelpapier ausgelegt ... Wird kein Sand als Einstreu verwendet, sollte dieser in extra Näpfen angeboten werden.
Brutzeit: Die Brutzeit beträgt ca. 18 Tage. Bücher: Eine Übersicht über empfehlenswerte Bücher findet Ihr auf meiner Seite unter Info/Literatur. Bürzeldrüse: Oberhalb der Schwanzfedern sitzt die Bürzeldrüse. Sie gibt ein ölhaltiges Sekret ab, welches dem Welli zur Gefiederpflege dient. Der Welli reibt mit der Flüssigkeit seine Feder ein. Buchenholzgranulat: Buchenholzgranulat gefällt mir neben Maisstreu am besten als Einstreu. Es gibt drei verschiedene "Stärken": fein, mittel und grob. Ich bevorzuge das ganz grobe Buchenholzgranulat, da dieses am wenigsten staubt und nicht durch kleine Ritze zwischen Voliere und Volierenboden durchfällt.
Desinfektionsmittel: Die Verwendung von Desinfektionsmitteln halte ich nur dann für erforderlich, wenn im Vogelbestand ansteckende Krankheiten aufgetreten sind. Durchfall: Durchfall kann mehrere Gründe haben. Macht der Vogel einen kranken Eindruck - schnell zum Tierarzt. Ei: 4 bis 6 Eier legen Wellis (laut Literatur). Die Realität kann auch anders aussehen: Meine Brain ist Küken Nr. 8 ;-)
Eiablage: Die Eiablage erfolgt im Abstand von 2 Tagen. Eifutter: Unter Info/Rezepte findet Ihr ein Eifutter-Rezept. Einzelhaltung: Ich sage NEIN zur Einzelhaltung! Wellensittiche sind Schwarmtiere und der Mensch kann nie den Partner ersetzen. Englische Wellis: Standard- bzw. Schauwellis werden auch Englische Wellis genannt. Federpflege: Täglich verbringen die Wellis mehrere Stunden damit, ihr Gefieder zu pflegen. Featherduster (deutsche Übersetzung: Staubwedel): So nennt man einen Wellensittich, dessen Federn und Krallen aufgrund eines Gendefekts sehr lang wachsen. Die Lebenserwartung dieser Wellis ist sehr gering. Freiflug: Wellis sollten täglich mehrere Stunden Freiflug bekommen. Füße: Bei einem gesunden Welli zeigen zwei Zehen nach vorn und zwei nach hinten. Futtermenge: Etwa zwei Teelöffel Körnerfutter benötigt ein Welli täglich. Gefahren: In der Wohnung lauern viele Gefahren für die kleinen Hausgenossen: giftige Pflanzen und andere Gifte, Gefäße, Regale, Schränke, Fenster, andere Haustiere und vieles mehr. Gelege: Das Gelege besteht in der Regel aus 4 - 6 Eiern und die Eiablage erfolgt im Abstand von 2 Tagen. Geschlecht: Das Geschlecht der Wellis erkennt man an der Färbung der Wachshaut. Bei einigen Farbschlägen und bei jungen Wellis ist die Unterscheidung jedoch äußerst schwierig.
Gewicht: Normale Wellis (Hansi-Bubis) wiegen ca. 40 g - 45 g. Grünfutter: Meine Wellis erhalten täglich Obst, Gemüse oder "Unkräuter". Hahn: Hähne sind in der Regel an ihrer blauen Wachshaut zu erkennen. Halbreife Hirse: Halbreife Hirse bekommt man im August/September. Diese wird sofort nach der Ernte versendet und muss dann sofort eingefroren werden. Halbreife Hirse ist sehr bekömmlich und sehr gut geeignet für die Ernährung von kranken Wellis. Henne: Hennen haben eine braune Wachshaut. Bei jungen Hennen ist die Wachshaut oft hellblau mit weißen Ringen um die Nasenlöcher. Herkunft: Wilde Wellensittiche leben in Australien. Hirse: Es gibt wohl keinen Welli, der Hirse nicht mag - am liebsten
die rote Hirse. Es gibt gelbe Hirse, rote Hirse und seit neuestem Rispenhirse.
Hören: Wellensittiche nehmen Töne im Bereich von 400 - 20000 Hz wahr. Hyperkeratose: Bei einigen älteren Hennen wächst das Horn der Wachshaut übermäßig. Dies nennt man Hyperkeratose. In der Regel ist diese Verhornung ungefährlich, der Vogel sollte aber gut beobachtet werden, ob nicht evtl. Atemprobleme auftreten. Inos: Lutinos (gelbe Wellis) und Albinos (weiße Wellis) nennt man Inos. Ein Merkmal für Inos sind die roten Augen. Internet: Es gibt jede Menge Welli-Seiten im Internet - schaut doch mal in meine Linkliste. Ionisatoren: Sie dienen dazu, die Raumluft zu verbessern. Jungmauser: Im Alter von drei bis sechs Monaten bekommt ein Welli sein "Erwachsenen-Gefieder" Jungtiere: Junge Wellis erkennt man an ihren dunklen "Knopf"-Augen (sie haben noch keine Irisringe), an den Wellenzeichnungen, die bis auf die Stirn gehen und meist haben sie noch dunkle Flecken auf dem Schnabel. Käfig: Je größer, desto besser ... Völlig ungeeignet sind runde Käfige. Die Gitterstäbe sollten quer verlaufen. Kauf: Ob nun Zooladen oder direkt beim Züchter ... das muß jeder selbst wissen. Wer einen Züchter in der Nähe kennt, sollte diesen der Zoohandlung vorziehen. Am besten kauft man Jungtiere im Alter von 6 - 8 Wochen. Keimfutter: Mein Keimfutterrezept findet Ihr unter Info/Rezepte. Kloake: Den After des Wellis nennt man Kloake. Die Kloake dienst zum Absetzen des Kots, des Urins, zur Eiablage und zur Samenübertragung. Körpertemperatur: Die Körpertemperatur der Wellis beträgt 41 Grad. Kot: Bei gesunden Vögeln ist er dunkel (bräunlich oder gründlich) und fest. Der Urin ist als weiße feste Menge mit dem Kot verbunden. Kotkontrolle: Sie sollte regelmäßig gemacht werden (z. B. in dem man über Nacht Papier auf den Käfigboden legt. Kreislauf: 300 - 500 Mal pro Minute schlägt das Herz der kleinen "Racker". Krallenschneiden: Bei der Verwendung von Naturästen nutzen sich die Krallen in der Regel selbst ab und ein Schneiden ist nicht erforderlich. Sollte es dennoch notwenig sein, die Krallen zu Kürzen, sollte dies ein Tierarzt machen oder man sollte sich von ihm genau zeigen lassen, wie es geht. Literatur: Eine Übersicht über empfehlenswerte Bücher findet Ihr auf meiner Seite unter Info/Literatur. Luftfeuchtigkeit: Optimal sind 60 - 70 % Luftfeuchtigkeit (auch für uns Menschen). Zimmerbrunnen, Wasserbehälter an und/oder auf der Heizung sowie elektrische Luftbefeuchter helfen, diese Luftfeuchtigkeit zu erreichen. Lutinos: Lutinos sind gelbe Wellis mit roten Augen. Mauser: Ein- bis zweimal im Jahr mausern sich die Wellis. In dieser
Zeit hat der Staubsauger viel zu tun ;-) Maiseinstreu: Eine wirklich gute Alternative zum Vogelsand, die allerdings leider sehr schwierig zu beschaffen ist. Ich verwende Maiseinstreu seit einiger Zeit und bin begeistert. So sieht Maiseinstreu aus:
Nagertränke: Aus hygienischen Gründen trinken meine Wellis aus Nagertränken. Nistkasten: Zum Brüten benötigen die Wellis einen Nistkasten. In ganz seltenen Fällen legen die Welli-Hennen auch mal ohne Nistkasten Eier. Obst: Obst und Gemüse sollte täglich angeboten werden.
Paarhaltung: Wellensittiche sollten mindestens zu zwei gehalten werden. Ob man nun ein echtes Paar oder zwei Männchen nimmt, ist eigentlich egal, wenn man nicht züchten will. Nicht ratsam ist es, wenn man zwei Weibchen zusammenzusetzen. Es kann gutgehen, aber in der Regel gibt es dabei Probleme. Papageienkrankheit/Psittakose: Die wohl schlimmste Krankheit ... Sie ist meldepflichtig, wegen ihr gibt es die Erfordernis der Zuchtgenehmigung. Die Krankheit ist auch auf Menschen übertragbar. Pflanzen: Wellis knabbern gern an Zimmerpflanzen - Achtung: es gibt sehr viele giftige Pflanzen. Plastikstangen: Sie sollten aus den Käfigen sofort entfernt werden und durch Naturäste ersetzt werden. Plastikvogel: Ein schlechtes Spielzeug ... Ein Plastikvogel ersetzt genauso wenig wie der Mensch den Partner. Psittakoseverordnung: Diese gesetzliche Grundlage muß von allen Züchtern beachtet werden. Quarantäne: Neue Wellis sollte man zunächst ein paar Tage von den alten Wellis getrennt halten. Reinigung: Für die regelmäßig Reinigung von Käfig, Spielsachen etc. verwende ich lediglich heißes Wasser. Ring: Alle Wellis (zumindest in Deutschland) müssen beringt sein. Der Ring ist praktisch der "Personalausweis" des Wellis. Man unterscheidet zwischen offenen Ringen und geschlossenen Ringen. Bei den geschlossenen Ringen kann man aufgrund der Daten, die auf dem Ring stehen, das Schlupfjahr des Wellis ersehen und den Züchter ausfindig machen. Salzkristall-Lampen: Durch die Bildung von Negativ-Ionen sorgen sie für eine Verbesserung der Raumluft. Gleichzeitig sind sie als Nachtlicht geeignet. Schaukel: Schaukeln sollten in keinem Käfig/keiner Voliere fehlen. Ich kenne kaum Wellis, die die Schaukeln nicht lieben. Sehr oft werden sie als Schlafplatz benutzt. Sitzstangen: Ich verwende Naturhölzer von folgenden Bäumen: Zweige Völlig ungeeignet sind die in den meisten Käfig vorhandenen Plastiksitzstangen. Die im Handel angebotenen Sitzstangenüberzüge eignen sich ebenfalls nicht als geeignete Sitzgelegenheit. Sonnenlicht: Sonnenlicht wird zur Produktion von Vitamin D benötigt. Spiegel: Spiegel sind nicht das geeignete Spielzeug für Wellis. Oft werden sie, gerade bei einzeln gehaltenen Wellis, gefüttert. Dies kann zu Kropfreizungen etc. führen. Tierarzt: Einen guten Tierarzt sollte man kennen, auch wenn der Welli kerngesund ist. Wer, wie ich, in der Nähe einer Vogelklinik wohnt, kann sich glücklich schätzen, denn oft ist es sehr schwer, einen Tierarzt zu finden, der sich mit so kleinen Tieren befaßt. Treten: Treten nennt man es, wenn der Hahn die Henne besteigt .... Komischer Ausdruck, finde ich ... Trinkwasser: Die Wellis brauchen täglich frisches Trinkwasser. Transport: Für den Transport der Wellis (z. B. für Fahrt zum Tierarzt) sollte man einen Transportkäfig nutzen. In diesen kleinen Käfigen kann sich der Welli nicht so leicht verletzen. Tumore: Leider sind Wellis sehr anfällig für Tumore. Unkraut: Viele "Unkräuter" eignen sich ebenfalls als Grünfutter für die Wellis. Mehr dazu findet Ihr auf folgender Homepage: Der Vogelfreund Urlaub: Auch eine gute Urlaubsvertretung sollte man bei Zeiten suchen. Oft bieten Zoohandlungen an, die Tiere gegen ein Entgelt während der Urlaubszeit aufzunehmen. Vogelbaum: Wie ein Vogelbaum aussehen könnte, seht Ihr unter Spiel&Spaß auf meiner Homepage. Der Bau ist ganz einfach und die Wellis sind begeistert von diesem Spiel- und Sitzplatz. Vogelmiere: Das wohl beliebteste "Unkraut":
Wachshaut: Bei Männchen ist sie blau, bei Weibchen braun. Bei einigen Farbschlägen und bei jungen Wellis ist die Geschlechtsbestimmung aufgrund der Färbung der Wachshaut jedoch schwierig. Wellispielplatz: Wellispielplatz - so heißt meine Homepage. Ein Wellispielplatz sollte in keinem "Welli-Haushalt" fehlen. Zucht: In Deutschland ist die Zucht nur mit Zuchtgenehmigung erlaubt. Zuchtgenehmigung: Sie wird in Deutschland benötigt, auch wenn man nur einmal die Wellis brüten lassen will. Nur gegen Vorlage der Zuchtnehmigung erhält man die erforderlichen Ringe. |