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© Sabine Schäfer |
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Informationen |
Einsteigertipps Hat man sich entschlossen, Wellensittiche als Haustiere zu halten, stellt sich die Frage, auf was man beim Kauf achten soll, welche Sachen man sonst noch kaufen muss und auf welche Dinge man locker verzichten kann. Zunächst möchte ich auch an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass Wellensittiche Schwarmtiere sind und nicht allein gehalten werden sollen. Bevor man die Wellensittiche kauft, sollte man den Käfig und das nötige Zubehör bereits gekauft haben und natürlich den Käfig schon fertig eingerichtet haben, damit die Vögel so schnell wie möglich wieder aus den Pappschachteln rauskommen, in die sie zum Transport gesteckt werden. Die Grundausstattung: Sitzstangen: Die in den meisten Käfigen vorhandenen Sitzstangen aus Plastik oder gedrechseltem Holz sollten unbedingt durch Naturäste ersetzt werden, da diese wesentlich gesünder für die Füßchen sind. Fress- und Trinkgefäße: Die Gefäße sollten leicht zu reinigen sein. Für das Trinkwasser empfehle ich Nagertränken (bitte anfangs aber auch normale Gefäße mit Wasser aufstellen, bis die Wellis sich an die Nagertränken gewöhnt haben!). Auf jeden Fall sollte man mindestens doppelte - besser dreifache - Ausstattung der Gefäße haben und diese dann täglich im Wechsel benutzen. Futter: Spezielles Wellensittichfutter gibt es in jedem Geschäft. Das oft erhältliche lose Futter ist meist wesentlich billiger als das verpackte Futter der namhaften Anbieter. Die Qualität ist in der Regel gleich oder sogar besser. Besonders zu empfehlen ist das Futter der Internetanbieter www.futterkonzept.de, www.ricos.de und www.futtermittel-hungenberg.de. Die angebotenen Zusatzkörner (Sprechperlen etc.) nutzen nur einem, nämlich dem Hersteller ;-) Auch hier heißt es "Hände weg". Wasser: Am besten geeignet ist normales Leitungswasser. Auf den im Handel erhältlichen Vogeltrank kann verzichtet werden. Kalk- und Mineralstein: Zwecks Aufnahme von Mineralien und zum Wetzen des Schnabels sollte man den Wellis mindestens einen Kalkstein und einen Mineralstein im Käfig anbieten. Einstreu: Bei normalen Käfigen wird meist Vogelsand verwendet. Alternativen sind Maisstreu (leider schwer erhältlich), Buchenholzgranulat oder unbedrucktes Papier. Verwendet man keinen Vogelsand muss unbedingt Grit und/oder Sand in einem separaten Napf angeboten werden, da die Wellis die kleinen Gritsteinchen für ihre Verdauung benötigen. Spielzeug: Schaukeln und Glöckchen sind sehr beliebt bei Wellis, sie sollten daher im Käfig nicht fehlen. Im Handel wird sehr viel Spielzeug angeboten, man tut den Wellis aber keinen Gefallen, wenn man den Käfig mit Spielsachen vollstopft. Auf Spiegel und Plastikvogel sollte generell verzichtet werden! Der Wellikauf: Möchte man zwei Wellis halten, empfehle ich, ein echtes Pärchen anzuschaffen, aber auch zwei Männchen vertragen sich meist gut. Von der Anschaffung von zwei Hennen ist jedoch abzuraten. Sollten es mehr als zwei Vögel werden, nimmt man am besten Hennen und Hähne in gleicher Anzahl. Wenn Ihr Euch dann entschieden habt, sollte der Verkäufer/Züchter Euch die Kloake der Wellis zeigen. Diese muss sauber sein. Der Verkäufer/Züchter schreibt sich dann die Ringnummern der Wellis auf und benötigt auch Euren Namen und die Anschrift. Sollte beim Züchter oder in der Handlung eine schwere Krankheit ausbrechen, werdet Ihr informiert. Mit den Wellis, die zum Transport in Packschachteln gesteckt werden, geht es dann auf dem schnellsten Wege nach Hause, damit die Wellis in ihr neues Zuhause kommen. Die Eingewöhnung: Die ersten Wochen sollten die Wellis im Käfig bleiben, damit sie sich erstmal an die Umgebung gewöhnen können. Spätestens jetzt wird es Zeit, sich um Spiel- und Landegelegenheit außerhalb des Käfigs zu bemühen und das Zimmer flugsicher zu machen. Beachtet man diese "Spielregeln" werden sich die Wellis schnell einleben ...
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