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Mein Keimfutter-Rezept
Für Keimfutter verwende ich entweder das normales
Körnerfutter oder ein spezielles Keimfutter, welches man in der normalen
Zoohandlung aber nur selten bekommt, wobei ich sagen muss, dass meinen
Geiern dieses spezielle Keimfutter besser schmeckt.
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So sieht das spezielle Keimfutter aus (hier noch ungekeimt). |
Für die Zubereitung verwende ich Plastikdosen
mit Deckel und ein Sieb.
1. Schritt
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Zuerst fülle ich die Körner in die
Schüssel und gieße soviel Wasser auf, dass die Körner
komplett mit Wasser bedeckt sind. Den Deckel lege ich lose auf die
Schüssel. Das ganze bleibt dann für ca. 12 Stunden so, wobei
ich zwischendurch mindestens einmal das Wasser wechsele. |
2. Schritt
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Nun gieße ich die gequellten Körner
in das Sieb und spüle diese gut unter fließendem Wasser
durch. Das Sieb mit den Körnern hänge ich dann in die Schüssel
und bedecke diese wieder locker mit dem Deckel. Nun lasse ich die
Körner ca. 24 Stunden keimen. Zwischendurch spüle ich das
ganze dann immer wieder mal durch, damit die Körner schön
feucht bleiben. |
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Auch die gequellten Körner können,
nachdem sie gut abgespült wurden, bereits verfüttert werden.
Bei kranken Wellis, die weicheres Futter bekommen sollen, kann Quellfutter
gereicht werden. |
3. Schritt
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Die ersten Keime sind nun sichtbar. Wichtig ist, dass das Futter
immer wieder mit Wasser durchgespült wird. |
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Das Keimfutter ist fertig. Nun spüle
ich die Körner noch mal sehr gut durch und lasse sie abtropfen.
Bevor ich sie dann verfüttere, prüfe ich, ob sie nicht evtl.
schlecht geworden sind (kann im Sommer schon mal passieren). Sowohl
am Aussehen als auch am Geruch erkennt man, ob die gekeimten Körner
gut sind oder nicht. Sollte sich Schimmel gebildet haben oder ein
unangenehmer Geruch vorhanden sein, werfe ich die Körner komplett
weg. |
Mit dieser Methode kann man auch sehr gut die Frische
des gekauften Körnerfutters testen. Keimen nur sehr wenige der Körner,
ist das Futter alt und sollte nicht mehr verfüttert werden.
Das so zubereitete Keimfutter eignet sich auch
sehr gut dazu, Obst/Gemüse unterzumischen:
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z. B. nach einem Rezept von Petra:
Man kann sehr gut Kresse und geriebene rote Beete untermischen.
Rote Beete wird von den meisten Wellis "pur" nicht gegessen,
aber im Keimfutter ist es sehr beliebt.
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Achtung: Wegen der roten Beete ist dies eine ziemliche Sauerei und
sollte am besten nur dann gegeben werden, wenn eine größere
Reinigung des Käfigs/der Voliere bevorsteht ;-) |
Auch andere Gemüsesorten (z. B. geriebene Möhre kann mit dem
Keimfutter vermischt werden. Besonders für Wellis, die kein Gemüse
fressen, ist dieser "Trick" geeignet :-)
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